Wichtig für eine erfolgreiche Therapie von Hirnleistungsstörungen sind vor allem eine gute Früherkennung, eine gesicherte Diagnose und die richtige Therapie.
Die Behandlung sollte aus einer sinnvollen Kombination von Arzneimitteln (Antidementiva), Bewegung, cerebralem Training (Gehirn-Jogging) und Diät bestehen, der so genannten ABCD-Therapie.
Die zurzeit eingesetzten Arzneimittel zur Behandlung der primären Hirnleistungsstörung können zum Teil das Fortschreiten der Erkrankung wirksam aufhalten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der medikamentösen Therapie, die konsequent über einen längeren Zeitraum eingenommen werden müssen, um zum Erfolg zu führen.
Körperliche Bewegung sorgt für eine bessere Hirndurchblutung und damit für mehr Leistungsfähigkeit. Geistige Herausforderungen, also cerebrales Training, wie Schach spielen, rätseln oder aktive Teilnahme am Leben, bewirken ein kontinuierliches Training des Gehirns. Eine ausgewogene Ernährung im Alter sollte mineral- und eiweißreich (spezielle Diät) sein und genügend (mindestens 2l täglich) Flüssigkeit beinhalten. Unbehandelt verläuft die Erkrankung leider stetig weiter, führt zu weiterem geistigen Verfall der Gedächtnis- und Hirnleistung und kann die Lebensqualität des Betroffenen und seiner Angehörigen beeinträchtigen.
Unbehandelt verläuft die Erkrankung leider stetig weiter, führt zu weiterem geistigen Verfall der Gedächtnis- und Hirnleistung und kann die Lebensqualität des Betroffenen und seiner Angehörigen beeinträchtigen.