Bei einer Krebserkrankung ist ein guter Ernährungszustand Voraussetzung für mehr Lebensqualität und gegebenenfalls für einen günstigeren Krankheitsverlauf. Die Ernährung muss zugleich die Besonderheiten der Erkrankung und den Zustand des Patienten berücksichtigen. Eine Chemotherapie, wie bei Morbus Hodgkin, hat häufig Nebenwirkungen auf die Verdauungsorgane, die, wenn auch vorübergehend, Appetit und Nahrungsaufnahme des Patienten beeinträchtigen. Hier nutzt eine vollwertige, d.h. alle wichtigen Nährstoffe enthaltende und zugleich die Verdauungsorgane wenig strapazierende Ernährung dem Patienten am meisten.
Zugleich ist zu beachten, dass starke Medikamente, wie sie bei einer Chemotherapie zum Einsatz kommen, die Wirkung bestimmter Nahrungsbestandteile im Körper beeinflussen können. So enthalten gereifte, konservierte oder fermentierte (durch Gärung aufbereite
te) Lebensmittel relativ viel von der den Blutdruck steigernden Substanz Tyramin. Normalerweise wird Tyramin im Körper schnell abgebaut. Wird der Abbau aber durch Arzneistoffe verzögert, kann der Blutdruck übernormal ansteigen.
Welche Lebensmittel während einer Chemotherapie des Morbus Hodgkin gemieden, bzw. zurückhaltend verzehrt werden sollen, besprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt. Beachten Sie aber auch unsere Empfehlungen für eine tyraminarme, bzw. vollwertige Scho
nkost.
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